Innovationspark 2030

Der Innovationspark ist heute Standort von ca. 180 Unternehmen. Er hat Potenzial, seine Betriebsflächen in den kommenden Jahren zu verdoppeln und Raum für Wachstum und für neue Unternehmen zu schaffen.

Unsere Arbeitswelt ist durch ständigen Wandel geprägt. Insbesondere die Ausweitung von Datentechnologien und deren zunehmenden Einsatz im Arbeits- und Privatleben verändert Arbeitsweisen und Tätigkeiten. Welche Bedeutung hat dies für einen Wirtschaftsstandort wie den Innovationspark? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um den hier tätigen Unternehmen die erforderlichen Arbeitsbedingungen zu ermöglichen?

Optimierte Datennetze

In der Bestandsaufnahme zur Infrastruktur des Parks fällt auf: für die Kommunikation über Datennetze ist bereits viel getan. Nahezu jedes Objekt ist mit Glasfaserkabel angeschlossen und für den Einsatz von neuen Technologien bereit. Schon heute verfügt der Innovationspark über eine Breitbandanbindung mit einer Datenübertragungsrate von bis zu 1 Gbit/s.

Infrastruktur und Eigentum im IPW

Mit dem vorliegenden Bebauungskonzept ist ein Rahmen geschaffen, an dem sich die zukünftige Bebauung im Innovationspark orientieren soll. Das Konzept definiert neben Bebauungsmöglichkeiten auch Grün- und Bewegungsflächen, bindet den Innovationspark in den Landschaftsraum des Wuhletals ein und definiert die langfristigen Sanierungsaufgaben. Um dem steigenden Bedarf an Gewerbemietflächen gerecht zu werden, setzen wir in den kommenden Jahren die Komplettsanierung der Bestandsgebäude fort. Der durch das Land Berlin gewählte Weg zur Eigentumsbildung für Unternehmen ist die Erbpacht, wobei Unternehmen, die den Förderkriterien des Landes Berlin entsprechen, mit einer Förderung des Erbpachtzinses rechnen dürfen. Auf diesem Wege wird die weitere Bebauung des IPW auf Grundlage des Bebauungskonzeptes ermöglicht.

Aktuelles Projekt ist bis zum Jahre 2020 die Bereitstellung von ca. 36.600m² Fläche für die Unternehmensansiedlung mittels Erbbaurecht als Wachstumsoption für am Standort geförderte Unternehmen mit  hohem Produktionsanteil. Das Land Berlin finanziert den Rückbau alter Gebäudesubstanz, die Fertigstellung der Verkehrsinfrastruktur und die Erschließung der entstehenden Baugrundstücke mit insgesamt 6,7 Mio €, gefördert aus GRW-Mitteln (Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung  der regionalen Infrastruktur“).

Nah- und Fernverkehr

Wesentliches Infrastrukturmerkmal bleibt auch im Zeitalter der Datentechnologien die bequeme Erreichbarkeit mit allen Verkehrsmitteln. Bereits heute ist der Innovationspark sehr gut an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen. Vom weiteren Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Bezirk werden die Unternehmen erheblich profitieren, die Erreichbarkeit, insbesondere durch Schwerlastfahrzeuge, wird signifikant verbessert. So verbindet die geplante tangentiale Verbindung Ost (TVO) den Innovationspark Wuhlheide direkt mit den Wirtschaftsräumen Treptow-Köpenick und Marzahn. Im Süden schließt die TVO direkt an das Adlergestell mit Anschluss an die A113, Richtung Flughafen Berlin Brandenburg International an. Damit wird der neue Hauptstadtflughafen in 15 Minuten erreichbar sein. Auch der öffentliche Nahverkehr wird weiter ausgebaut. So wird die S-Bahnlinie S3 nach Fertigstellung des Bahnhofes Ostkreuz direkt an das Stadtzentrum angeschlossen sein und der Bahnhof Köpenick, ebenso wie Bahnhof Ostkreuz, werden als Regionalbahnhöfe ausgebaut. Für die Schaffung weiterer Betriebsflächen im Innovationspark Wuhlheide haben sich Politik und Verwaltung auf ein Konzept zur weiteren Bebauung des Innovationsparks geeinigt.